Leben für die Kunst

Kurt Keller, gebürtig aus Kröv/Mosel, wohnhaft in Traben-Trarbach, ist Maler. Einer von der eher anspruchsvollen Sorte, die Malen nicht bloß als beschauliches Hobby betreibt. Er lebt auch so. Mit einer – manchmal – etwas anderen Sichtweise der Dinge, die zu Papier gebracht, die Leute aufrütteln könnte.

Die Motive sagen es deutlich: Hier lebt einer in seinen Bildern. Daher auch das Material, auf das er vorzugsweise zurückgreift. „K“ malt mit Vorliebe Aquarelle, bisher weit über 1000 Stück. „Öl ist weniger befriedigend“, sagt er. „Da kann ich immer wieder drüber malen, korrigieren.“

Kurt Kellers Kunst ist explosiver. „Bevor ich an ein Aquarell herangehe, trage ich die Idee oft lange mit mir herum“, sagt er und erzählt vom langen Grübeln und verworfenen Skizzen. Das Malen selbst gehe dann sehr zügig von der Hand. In dieser Zeit ist er nicht ansprechbar. Da lebt er im Bild.

Seine Techniken sind anspruchsvoll. Als Lithograph der alten Schule hat er während der Ausbildung den Farbaufbau noch richtig gelernt. Das hört er allerdings nicht gerne. Weil:  „Technik ist nicht alles, die kann man auch im Kurs erlernen.“ Was dann? Viel wichtiger sei es „zu seinem Malen zu gehören“, wie er es ausdrückt - ein Stück Lebensphilosophie halt.

Kurt Keller Geboren am 29. August 1953 „Farben sind mein Leben